Mitternachtsturnier 02.01.
Turnier am 16.01.
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Polizei-Hund-Verein Elmshorn e.V.
gegründet 1957
Gebrauchshundesportverein
Mitglied im DVG / dhv
Hundesport-PHV-Elmshorn.de
Mitternachtsturnier
Am 08.01.2011 fuhren die Elmshorner Agis zum Mitternachtsturnier des VDH Wahlstedt nach
Negernbötel. Als Leistungsrichterin fungierte Roswitha Bartelsen.
Es war mit +5° nicht annähernd so kalt, wie letztes Jahr und so ließ es sich sehr gut im
Zwiebellook im Reitstall aushalten.
In der A1 gingen Bianca mit Uma im Large, Anja mit Duke und Lina jeweils im Medium und
erstmalig bei einem offiziellen Turnier dabei, Nadine mit Kira in der Small-Klasse, an den Start.
Im A-Lauf ging Nadine mit Kira zuerst an den Start. Ein souveräner Lauf von Kira und an dem
Frauchen wird noch gearbeitet .… Kira ging nicht durch den Sacktunnel, so dass sich das Team
mit der dritten Verweigerung ein Dis einholte. Mit Unterstützung der Richterin ging dann Kira
auch durch den Sacktunnel, und sie konnten so ins Ziel laufen. Anja ging mit Duke und Lina
kurzzeitig dahinter an den Start. Leider lief sie mit beiden Hunden jeweils ein Dis. Lediglich
Bianca mit Uma zeigten uns einen fehlerfreien Lauf und wurden somit 4. in der Gesamtwertung
der A1-Lage-Teams. Conny ging mit Blue in der A3 an den Start. Sie erreichten mit zwei Fehlern
und zwei Verweigerungen den 6. Platz in der Gesamtwertung.
Im Jumping ging zunächst unser „bestes Pferd“ an diesem Tag an den Start. Bianca und Uma
erreichten als einziges Team von uns, mit einem Fehler, in der Gesamtwertung wieder einen
hervorragenden 4. Platz. Herzlichen Glückwunsch! Wir freuten uns für sie mit. Die anderen
Teams des PHV liefen leider ein Dis.
Im Ganzen waren dennoch die Trainer, Bianca und Peter, mit den Läufen zufrieden. Nadine und
Kira konnten ihre ersten Erfahrungen sammeln und Bianca und Uma haben uns gezeigt, dass man
trotz „Winterpause“ nichts verlernt.
Bedanken möchten sich die Teams, bei Peter, Janine und Marcel, für die Unterstützung.
Nadines persönliches Fazit: Durch die super tolle Unterstützung von Conny und Bianca, die mir
bei der Anmeldung und Kiras Einmessung zur Seite standen, Peters Hilfe auf den Parcours sowie
den Zusprüchen von allen PHVlern, die anwesend waren, fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Es
hat mir wirklich sehr viel Spaß gebracht.
Danke.
Bericht zum Turnier am 22.04 + 23.04.11
Nach langer Vorbereitungszeit war es am Karfreitag endlich so weit. In Scharen kamen die Agilisten, um die ersten beiden Läufe zur Deutschen Vereinsmeisterschaft –Region HH– zu bestreiten. Der Wettergott steht wohl auf Agility und hatte für beide Tag Sonne satt bereitgestellt. Schon früh morgens haben Peter, Bianca und alle anderen Helfer den Platz bevölkert. Schnell füllten sich die begehrten Plätze in der erste Reihe, rund um die Parcourfläche, mit den bequemen mobilen Ein-Raum-Appartements (Zelte in diversen Größen, Formen und Farben), die praktisch eingerichtet wurden. Ein wichtiges Utensil der Agilisten war die Sonnencreme.
Der Agility-Leistungsrichter Herr Jörn Kahlmann baute sehr schöne, runde Parcours, mit ihrem jeweiligen Leistungsanspruch, auf. Pünktlich um kurz vor 9 Uhr startete am Freitag die Übung der Fluglotsen, auch genannt Parcourbegehung. „Hier ein Dreher so herum, dort ein Dreher in die andere Richtung“. Und dann, wenn das jeweilige Team an den Start ging, war von der Theorie von vorher wenig übrig geblieben. Rasant ging es von A3 small bis zu den A1 large Läufen.
Der anschließende Umbau auf die Jumping-Läufe ging genauso zügig von statten. Auch hier fingen wieder die J3 small Starter an und es ging flott weiter zu den J1 large Läufen. Der PHV Elmshorn hatte diesmal keine Mannschaft am Start, was aber den Leistungen der Teams vom PHV keinen Abbruch tat. Bianca stand allerdings unter einem besonderen Erfolgsdruck, fehlt ihr doch nur noch 1 V0 um die A2 aufzusteigen. Doch leider fanden sie und ihre Uma nicht zu ihrer Höchstform. Dafür konnte aber Conny mit ihrem Blue später bei der Siegerehrung Triumpfblech in Empfang nehmen. Das abschließende Spiel hatte noch einmal seinen besonderen Reiz und die A1er konnten sich mit den A2er und A3er auf einem Parcours messen. Gegen 17:30 Uhr ging der sommerlich warme 1. Turniertag zu Ende. Die Helfer fanden sich noch zu einer gemütlichen Runde zusammen und stärkten sich für den folgenden Tag.
Am Samstag waren dann alle Karten wieder neu gemischt, neue Parcours verlangten wieder die volle Konzentration von dem jeweiligen „Team auf 6 Beinen“. Der eine oder andere Starter von Freitag war nicht mehr mit dabei, dafür waren aber andere Agi-Begeisterte angerückt. So das ein Starterfeld von rund 80 Teams auf die Aufgaben die Herr Jörn Kahlmann bereit hatte, gespannt waren. Auch Samstag hatte der Wettergott wieder Sonnenschein im Gepäck und ließ den einen oder anderen Agilisten schwitzen… „Oder waren es doch die anspruchsvollen Parcours?“ Samstag fingen die A1 large Starter an und fanden ihren Weg, mal mehr schlecht als recht, mal sehr flüssig und fehlerfrei,durch das Gewirr von Hürden, Tunneln, Stangen und Kontaktzonengeräten. Auch die A2er und A3er hatten so manche Klippe zu überwinden und das ein oder andere Dis ließ mitunter nicht lange auf sich warten.
Auch am Samstag konnte Bianca leider nicht das erhoffte V0 laufen. Ihre Uma fand den Tag einfach lustig und erhielt nach der 3. Verweigerung ein Dis. Dafür konnte sich Conny wieder mit ihrem Blue auf einen Platz auf dem Siegerpodest freuen.
In den Jumpings zeigte Herr Kahlmann wieder einmal, dass er sehr „hundefreundliche“ Parcours stellt. Aber wie heißt es so schön? „Mein Hund könnte mehr, wenn ich besser wär`…“ und so kam was kommen musste, die Dis-Quote wurde erfüllt.
Das abschließende Spiel, ein Jumping-Offen, forderte noch einmal alles von Mensch und Hund ab, auch wenn das technisch anspruchvollste Gerät, der Slalom einmal Parcours-Pause hatte. Bei der Siegerehrung konnte so manches Team gleich vorne stehen bleiben und sich mehr als einen Pokal abholen.
An beiden Tagen wurden die Sportler und Zuschauer hervorragend verpflegt. Der Grillmeister ließ mittags die Kohlen glühen. Ein üppiges Frühstück und leckere Kuchen und Torten rundeten das Angebot ab.
Gegen 17 Uhr waren die Spuren der Agility-Karawane weitestgehend beseitig und die Helfermannschaft fand sich zum gemütlichen Ausklang von zwei schönen, aber etwas anstrengenden, Tagen zusammen.
Danke schön für die 2 tollen Tage beim PHV Elmshorn sagen
Quiesel und Claudia, die sich schon auf das nächste Turnier im Herbst freuen.
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http://www.youtube.com/watch?v=5QnqQ2-Du5Y]
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http://www.youtube.com/watch?v=jjpuEyCXu4c]
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http://www.youtube.com/watch?v=EMD-t005uCk]
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http://www.youtube.com/watch?v=okS8to8vpY8]
A-Lauf Bianca
A-Lauf Conny
Jumping Conny
Jumping Bianca
Obedience-Seminar mit Marion Sievers
beim PHV Elmshorn am 7. und 8. Mai 2011
Erstmalig haben wir im PHV Elmshorn ein Obedience-Seminar veranstaltet.
Am Sonnabendmorgen trudelten pünktlich zu um 9.00 Uhr alle Teilnehmer ein. Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer durch die Organisatorin, übernahm Marion Sievers das Wort. Marion bat die Teilnehmer, sich vorzustellen und ihre Wünsche und Erwartungen an dieses Seminar mitzuteilen.
Für jeden Teilnehmer hatte Marion einen Zeit- und Übungsplan anhand der ausgefüllten Fragebogen aufgestellt. In diesem Fragebogen hatte jede/r seine Probleme einzutragen. So wusste jede/r wann sie/er mit welcher Übung dran war. Zeitgleich waren immer 4 Teams auf dem Platz. Nacheinander zeigten die Hundeführer mit ihren Hunden ihre vermeintlichen Probleme. Für fast alle hatte Marion eine Lösung parat. Es wurde geprobt, "lauf mal so" oder "so oder anders'rum", "bewege dich so oder so" oder "setz die Füße für die Winkel und Kehrtwendungen so oder mal so" oder auch "spuck deinem Hund die Leckerchen nicht zu, gib sie ihm aus der linken Hand". "Habt ihr gesehen, was der Hund jetzt gerade gemacht hat? Das ist die richtige Lösung!" "So werde ich jetzt bis zur nächsten Prüfung trainieren"! haben die Teilnehmer immer wieder von sich gegeben. Nicht nur Marion hatte Tipps parat, auch die/der eine oder die/der andere zeigte, wie sie/er persönlich dieses Problem gemeistert hatte.
Bei einigen Teams konnte man leider nur den Vorführeffekt sehen. Bei Barbara mit ihrer Yuma war nichts von Langsamkeit zu sehen und Birgits Jule apportierte sauber wie nie! Ob diese beiden Hunde im nächsten Seminar ihre wahren Probleme zeigen?
Denn dass es ein weiteres Seminar geben soll, wurde von allen Teilnehmern immer wieder gefordert.
Wir haben in diesen zwei Tagen gelernt, dass wirklich VIELE Wege nach Rom bzw. zu einem guten Obedience-Team führen.
Die Sonne trug nicht unwesentlich dazu bei, dass dieses Seminar auf der ganzen Linie ein voller Erfolg wurde. Vor Hitzschlag und verbrannter Haut schützte uns ein großes Zelt, welches allerdings nur bis Sonntagmittag dort stand, wo wir es hingestellt hatten. Der Wind frischte nämlich am Sonntag so sehr auf, dass es kurz angehoben und leider nicht wieder auf seinen Füßen, sondern auf der Seite und auch auf Julias Kopf landete. Zum Glück ist Julia nichts passiert! Auch der zeitweise am Gestänge angebundene Hund war zum Zeitpunkt des Zeltfluges nicht an seinem Liegeplatz!
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Kantinen-Fee, Kirsten Krickhan.
Sie war mit ihrem Ehemann Claus an beiden Seminartagen schon frühmorgens vor Ort und hat uns mit lecker belegten und knackigen Brötchen sowie Kaffee zum Frühstück verwöhnt. Zum Mittag hatte sie reichlich Salate zurechtgemacht und Claus war immer "just in time" am Grill, sodass wir in der Pause auch sofort das leckere Grillfleisch und die Würstchen essen konnten. Nachmittags gab es reichlich leckere Kuchen.
Herzlichen Dank, Marion!!! Du bringst es so toll 'rüber! Wir haben so viel bei dir an diesen beiden Tagen gelernt! Es hat so viel Spaß gebracht!!!
Besonders nett kannst du auch sagen: "DER HUND IST GUT..."
Es war eine rundum gelungene Veranstaltung!!! Es hat allen so viel Spaß gebracht, dass wir ein weiteres Seminar veranstalten.
Die Einladung dazu wird demnächst veröffentlicht.
Birgit Schupp
„Da legst dich nieder“ oder Elmshorn ist agilitylistisch
Am Wochenende 24.09. + 25.09.2011 war es wieder einmal so weit, die Agi-Welt bevölkerte den Platz des PHV Elmshorn. Schon lange im Vorwege hatten Peter und Bianca alle Hände voll zu tun. War doch schon sehr früh klar, mit nur 100 Startern pro Tag macht man niemanden glücklich. Die Lösung war schnell gefunden und eine 2. Richterin konnte benannt werden. Somit stand dem großen Hundesport-Wochenende nichts mehr im Wege. Schnell waren die 150 Startplätze an beiden Tagen vergeben. Mit Angela Unger und Ilona Scriba waren sehr gute Voraussetzungen Agility vom Feinsten geschaffen.
Die ersten Starter sicherten sich durch rechtzeitiges Erscheinen, schon am Donnerstag, die begehrten WoMo/WoWa-Plätze. Freitag kamen sie dann in Scharen und verwandelten die Flächen in eine Camping- und Zeltausstellung. Als endlich Samstagmorgen die Meldestelle öffnete war die Freude und Aufregung bei Vielen groß. Traf man doch Leute, die man länger nicht gesehen hatte, konnte unter seines Gleichen fachsimpeln und freute sich darauf 2 tolle Tage zu genießen. Die Bestellung in Richtung Petrus, auf gutes Wetter war perfekt aufgegeben, bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel lachte Sonne an beiden Tagen.
Samstag begann das Sportevent mit den A-Läufen der 3er. Schnell wurde der Parcours aufgebaut, damit der Wettkampf sich nicht zu einem Mitternachtsturnier entwickelte. Da Ilona selber Starterin in diesem Feld war, richtet Angela, so wie man sie kennt, mit Herz und „Berliner-Mundart“. Die besonderen Klippen im Parcours wurden schnell sichtbar und so mancher Starter erreichte nicht sein erhofftes Ergebnis.
Das Richterteam bewies wieder einmal, dass man mit nur wenigen Handgriffen und der Neuverteilung der Nummern schnell den Anspruch auf das Niveau der A2er bzw. der A1er bringen kann. Auch bei den A2ern staunte der eine oder andere Starter nicht schlecht, dass der Lauf doch einen anderen Verlauf als geplant genommen hat. Und bei den A1er erst. Hier gingen vom PHV Elmshorn 3 Mitglieder auf die Jagd nach den begehrten V0-Läufen. Mit Clarissa, dem Agi-Kücken aus Peters Truppe begann das Zittern, steigerte sich zum Lauf von Bianca und endete mit meinen Agi-Versuchen. Clarissa und ihre Lilli genossen jedes Gerät und mit nur 1 Fehler haben die beiden erfolgreich ihr Debüt absolviert. Und weil Bianca und ich dem Newcomer nicht die Show stehlen wollten, haben wir kurzer Hand unsere Läufe mit einem Dis beendet.
Nach jedem Lauf wurden die Siegerehrungen vorgenommen, während im Hintergrund der jeweilige Parcoursumbau stattfand. Somit wurde Zeit wettgemacht und die Hoffnungen stiegen gegen 19 Uhr den ersten Tag zu beenden. In den anschließenden Jumpings wurde wieder vom Richter-Team Großgrünflächendesign vom Feinsten gezeigt. Die Ansprüche waren Klassen gerecht und forderten vom jeweiligen Team auf 6 Beinen volle Konzentration. Das Alles so reibungslos klappte hat Angela richtig umgehauen, gegen Mittag ließ sie sich von einer wild in der Luft umher fliegenden Zeltstangen KO schlagen. Bange Momente erlebten die Organisatoren und Starter. Doch nach kurzer Zeit stand Angela wieder da, als wenn nichts gewesen wäre und meinte dass nun Zeit für das Mittagessen sei.
Während der sportliche Teil wieder in den Vordergrund rückte, zeigten Conni und Lisa-Christin wieder einmal ihr Können im Jumping 3. Peters Truppe kämpfte sich tapfer durch den Jumping-Offen und musste erkennen: “Agility ist gar nicht so einfach“. Aber eine große Chance gab es ja noch, das Spiel. Ein A-Offen der es echt in sich hatte. Eine 3er-Kombi nur aus Tunneln, die teilweise als nette Deko unter dem Steg lagen. Hier war jetzt guter Rat teuer. Nur ein Team schaffte es, dass der Hund mit dem richtigen Schicken alle 3 Tunnel nahm, ohne dass der Hundeführer meilenweit mit rennen musste. Gewagtes Absetzen des Hundeführers zeigte wieder einmal wie wertvoll Dis-Tanz-Arbeit sein kann. Bei der abschließenden Siegerehrung wurde viel über die einzelnen Läufe diskutiert und so manch eine Idee fürs nächste Training war geboren.
Zufrieden und stellenweise erschöpft zogen die Agilisten in Richtung Heimat oder mobiles Appartement auf dem Platz. Die Mannschaft vom PHV Elmshorn traf noch einige Vorbereitungen für den nächsten Tag und ließ den Abend gemütlich ausklingen.
Sonntagmorgen zog wieder eine Flut von Agility Begeisterten in Richtung PHV Elmshorn. Stand doch heute das große Finale des SH-Cups an. Wieder hatte das Richterteam tolle Parcours im Gepäck und verlangte von den Teams so Einiges ab. Wieder erhielten die A3er den Vortritt und zeigten mit ihrem Können, was gutes Training alles bewirken kann. Es gab eine ausgewogene Mischung an Null-Fehler-, fehlerbehafteten Läufen aber auch so manche Dis-Harmonie, also für jeden Geschmack war etwas dabei.
Beim Umbau auf den A2-Parcours war wieder einmal klar, die Richterinnen verstehen ihr Handwerk und innerhalb kürzester Zeit konnten die Starter das Grün für sich erobern. Auch hier fanden alle ihren Weg, zwar nicht immer mit dem erträumten Ergebnis, aber man kann halt nicht alles haben.
Und dann, frei nach dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“, kamen die A1er auf den Parcours. Einladend im Spätsommersonnenschein standen sie da, Hürden, Kontaktzonengeräte, Slalom, Tunnel und noch mehr Hürden. Bei den Midi-Hunden fanden Angelika und Colja ihren Weg durch das Stangengewirr und kamen mit einem Dis ins Ziel. Auch Anja und ihrer Lina stand das Agi-Glück nicht zur Seite.
Clarissa war auch heute wieder vom Agi-Fieber gepackt und startete mit als eine der Ersten bei den Large-Hunden. Peter stand am Rand und der kleine See zu seinen Füßen kam nicht vom Regen… Sauber arbeitete Lilli die Geräte ab, die ihr in den Weg kamen. Kontaktzonen heißen Kontaktzonen weil man mit den Zonen Kontakt haben soll! Lilli hatte nach insgesamt nur 4 Monaten im Agi ordentlich gelernt und kannte keine Berührungsängste. Willig nahm sie die Hilfen von Clarissa an und so kamen die Beiden mit dem super Ergebnis V0 ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch Clarissa.
Im Mittelfeld der Starter stellte sich Bianca mit ihrer Uma der Aufgabe. Leider lastete auf Beiden ein großer Druck und sie ließen sich beeindrucken. Sie fanden nicht zur Ideallinie und verfehlten das V0. Als letztes Starter-Team in dieser Startklasse kam ich mit meiner Quiesel in den Parcours. Auch wir hatten einen gewissen Druck an unsere Pfoten und Füße geheftet. Als dann noch Hans-Herman einen falschen Verein für uns ansagte, war für mich der Ofen aus. Schnell einen bitterbösen Blick in Richtung Sprecherzelt werfen und sich dann wieder den wichtigen Dingen im Leben widmen. Quiesel fand ihren Stil und störte sich nicht daran, dass ich das eine oder andere Mal als Landschaftsverunstaltung im Parcours stand. Und als wir im Ziel waren hörte ich: „Null-Fehler“! Mit Knuddlern an Quiesel bis der Arzt kommt wartete ich auf die Ergebnislisten. Hatte unsere Zeit gereicht? Würde mein Albtraum wahr werden? Würde Quiesel es etwa geschafft haben, trotz mir an ihrer Seite, eines der begehrten Aufstiegs-V0 zu bekommen, von denen ihr im besten Fall nur noch 1 fehlte? Peter spannte mich auf die Folter und hielt die begehrte Liste unter Verschluss. Also musste er sich meiner Anhänglichkeit aussetzen. Endlich ein Blick auf die Liste. Und was war? Clarissa hatte den 2. Platz und folglich ihre erste Quali für den Aufstieg erzielt. Und meine Quiesel stand auf Platz 3! Und somit hatte meine Quiesel es geschafft in die A2 aufzusteigen. Die ganze Welt hätte ich umarmen können, doch ich begnügte mich damit Peter zu danken und zu knuddeln…
Zügig wurde zum Jumping für die 3er umgebaut und es wurde wieder großer Sport gezeigt. Danach verabschiedeten wir uns von unserer Richterin Angela. Im Jumping-Offen konnten sich mal wieder die 1er mit den 2er auf dem gleichen Parcours messen. Die Ergebnisse sprachen für sich und so mancher Sportler erkannte seine Stärken oder auch Schwächen.
Im anschließenden Spiel „Power and Speed“ wurde mal wieder ein richtig nettes Spiel gestellt. Bianca und Uma zeigten was wirklich in ihnen steckt und lagen einige Zeit in Führung. Auf der Siegerliste waren sie dann doch nur im Mittelfeld.
Zum Abschluss dieses Turnier-Wochenendes kürte dann Andreas die Sieger und Platzierten des SH-Cups. Manch ein Sportler brauchte schweres Geschütz um die Preise/Pokale nach Hause zu transportieren, andere gingen genauso wie sie kamen…mit leeren Händen. Gegen 18:30 Uhr zog wieder eine Lawine von Fahrzeugen in alle Himmelsrichtungen und auf dem Platz kehrte ein wenig Ruhe nach dem Sturm ein.
An beiden Tage hat das Kantinen-Team für hervorragende Verpflegung gesorgt und mit vielen Leckereien alle super verpflegt.
Herzlichen Dank an Alle für Alles sagen
Claudia mit Quiesel
Longier-Seminar am 3. und 4. September mit
Marion Sievers beim PHV Elmshorn
Longieren mit Hunden? Wie bitte geht DAS? So etwas macht man doch nur mit Pferden!
Aus der Einladung zu diesem Seminar ging eindeutig hervor, dass wir tatsächlich mit unseren Hunden longieren sollten. Das Erstaunen wandelte sich in Neugier um. Flugs waren die Teilnehmer-Plätze mit Interessenten aus auswärtigen Vereinen sowie dem PHV Elmshorn ausgebucht.
Am 3. September, dem ersten Seminar-Tag, trafen wir uns dann zur Begrüßung zum gleichzeitigem Frühstück im Vereinshaus des PHV Elmshorn. Die kurze Vorstellungs-Runde ging flott über die Bühne. Die Einweisung durch die Referentin, Marion Sievers, nahm da schon etwas mehr Zeit in Anspruch. Gespannt lauschten wir ihren Erläuterungen. "Longieren bedeutet mit unseren Hunden zu kommunizieren. Es erfordert eine hohe Konzentration von Hund und Mensch und fördert die Bewegung und Beschäftigung." Ob wir das packen würden? Zuerst mit einem Longier-Kreis, später dann mit zweien? Raus auf den Platz und ausprobieren war angesagt. Dort war bereits ein Longier-Parcours aufgebaut.
Zum besseren Verständnis mussten immer zwei Teilnehmer im Wechsel gemeinsam Hundeführer und Hund "spielen". Nachdem alle dann glaubten, dass sie wüssten, wie das Longieren mit ihren Hunden funktionieren würde, wurden die ersten Hunde auf den Platz geholt. Nun sah die Sache doch etwas anders aus. "Huch, der Hund versteht mich ja gar nicht! Er ist ja total auf meine Körpersprache angewiesen!"
Auch diese anfänglichen Schwierigkeiten wurden schnell mit Marions Hilfe gemeistert. So langsam begriffen alle, worauf es beim Longieren ankommt. Sogar Johannas kleiner Sheltie, der eigentlich gar keine Lust hat zu laufen, kam richtig in Schwung, als rund um den Parcours Teller mit Leckerchen standen. Ebenso Blue, der eigentlich meinte, dass er schon zu alt und Arthrose-krank für so einen Kinderkram sei, wurde wieder jung und flitzte mit Frauchen wie ein junger Gott übers Gelände. Eigentlich wollte Blue nur an einem Tag mitmachen und sich dann am Sonntag auf sein Altenteil verziehen. Nach so viel Spaß hatte er es sich über Nacht anders überlegt und war auch am Sonntag mit von der Partie. Selbst Nadine war erstaunt, wie toll doch ihre kleine Maus, Kira, flitzen kann. Dass Kira beim Agility nicht so richtig gut mitmacht, könnte dann ja wohl doch an Frauchen liegen, wie der Agi-Trainer immer behauptet?
Nach dem mittäglichen Grillschmaus ging es erneut auf den Platz. Das Erlernte sollte gefestigt und erweitert werden. Wir und unsere Hunde wurden immer besser. Dass wir nicht nur mit ernst bei der Sache waren, sondern auch sehr viel gelacht haben, über uns selbst und über die anderen, war eine Selbstverständlichkeit.
Dass der Wettergott es auch wieder gut mit uns meinte, muss wohl an Marion Sievers gelegen haben. Sie verbreitet immer gute Laune und Fröhlichkeit.
Am zweiten Tag kam dann ein weiterer Longier-Kreis zum ersten hinzu.
Hier waren die Agility-Menschen uns anderen klar im Vorteil. Beherrschen sie doch den "Belgier".
Nach anfänglichen koordinations Problemen gelang es auch uns anderen diese Drehung zwischen den beiden Longier-Kreisen richtig umzusetzen.
(ganz ehrlich? hat schon etwas gedauert...)
Am Abend des zweiten Seminar-Tages waren sich alle einig:
das war wieder ein richtig tolles Seminar mit Marion Sievers!!! Es hat allen viel Spaß gebracht, auch Birgit, obwohl sie über ihren Hund flog und sich das Schienbein derbe prellte.
Alle wollen in ihren Vereinen weiter longieren und es dort publik machen. Der eine oder andere Verein wird bestimmt mit Marion ein Longier-Aufbau-Seminar veranstalten.
Vielen Dank Marion Sievers, wir haben gesehen, dass Longieren mit Hunden wirklich viel Spaß bringt und für alle Hundesportarten sehr gut zu gebrauchen ist.
Vielen Dank auch wieder an die Küchen-Crew Kirsten und Claus Krickhan, wir haben uns sehr wohl und gut versorgt gefühlt.
Birgit Schupp
8.10.2011
Aufbau-Obedience-Seminar am 1. und 2. Oktober 2011
beim PHV Elmshorn
mit Marion Sievers
Dieses Seminar baute auf das erste, Anfang Mai dieses Jahres veranstaltete Obedience-Seminar beim PHV Elmshorn auf.
Mit großen Erwartungen trafen wir uns morgens zum Frühstück und gleichzeitiger Besprechungsrunde mit Marions Sievers, der Referentin. Da fast alle mit den Örtlichkeiten in und um den PHV Elmshorn vertraut waren, konnte die Begrüßung durch die Seminar-Leiterin kurz und knapp ausfallen.
Im Vorfeld hatten wieder alle einen Fragebogen ausgefüllt und ihre Wünsche und Erwartungen an dieses Seminar zu Papier gebracht. Marion hatte uns daraufhin in zwei Gruppen eingeteilt. Dass wir wieder ein strammes Programm zu absolvieren hätten, war uns klar, schließlich wollten wir wieder etwas lernen. Und wir kennen ja unsere Marion...
Nach dem gemeinsamen Frühstück und Erklärungen zum Theorie-Teil ging es auf den Platz zwecks Umsetzung in die Realität. Die Gruppe 1 bestand aus Teilnehmern, die bereits Turniere in den Klassen 1 und 2 gelaufen sind. Die Gruppe 2 aus Teilnehmern, die sich noch in den Anfängen des Obedience befinden oder auch einfach Obedience zur Beschäftigung ihres Hundes machen.
Seit Mai sind einige Teilnehmer in höhere Klassen aufgestiegen und müssen nun neue Übungen mit ihren Hunden trainieren. In den Klassen 1 und 2 tritt außerdem Anfang 2012 eine neue Prüfungsordnung in Kraft. Diese neuen Übungen wurden nicht nur ausführlich besprochen, sondern auch gleich auf dem Platz reichlich ausprobiert und geübt. Mit dem richtigen Umsetzen klappte es nicht immer sofort, aber mit viel Geduld stand Marion allen hilfreich zur Seite. Bis zum Mittag wurde die Fußarbeit mit externer Belohnung trainiert. Wie bekomme ich meinen Hund schneller? Wie bekomme ich ihn ans Bein?
Verblüffende Ergebnisse mit einem Leitzaun und externem Jackpot zeigten uns kleine, aber frappierende Fortschritte. Auch Hunde, die eigentlich keine Lust zum Flitzen haben, konnten auf einmal flugs zum Futternapf rennen!
Nach dem Mittag übten wir die Distanzkontrolle nach der neuen PO. Auch hier gab es nicht sofort die Ergebnisse, die wir uns erträumten. Aber Übung macht den Meister!
Für die Identifikations-Übung nahmen wir uns ebenfalls reichlich Zeit. Schließlich ist jeder Hund anders und für jeden muss die Übung anders aufgebaut werden.
Der Tag klang mit Motivation und Triebabruf aus. Alle waren sich einig: wir sind groggy!!!
Tag 2 des Seminars begann natürlich wieder mit dem gemeinsamen Frühstück und Marions Erklärungen, diesmal zum Boxaufbau mit Jackpot. Sauberes Apportieren und Richtungsapport stand ebenfalls noch auf unserem Stundenplan.
Nach dem Mittagessen kamen die neuen Sitz- und Steh-Übungen der Klasse 1 und 2 dran, sowie das Stehen und Betasten für die Gruppe 2-Hunde.
Ab 16 Uhr waren wir uns dann alle wieder einig:
UNSERE ERWARTUNGEN WURDEN ERFÜLLT!!!
ES WAR WIEDER EIN SUPER SEMINAR
VIELEN DANK
MARION SIEVERS
Ein Dankeschön geht auch wieder an Kirsten Krickhan, die uns an beiden Tagen kantinen-technisch wieder sehr gut versorgte.
Birgit Schupp
10.10.2011
Herbstprüfung beim PHV-Elmshorn am 26./27.11.2011
Am 26.11.2011 hatten wir den ersten Tag unserer Herbstprüfung. Um 9.00 Uhr trafen sich die 12 Hundeführer, um sich den Prüfungen zu stellen. Gemeldet waren drei FH2 Fährtenprüfungen, eine IPO 3, eine VPG I, zwei FPr 1, zwei FPr 3, eine Unterordnung der VPG 2 und zwei Begleithunde. Voller Begeisterung und Nervosität fieberten alle dem Beginn der Prüfung entgegen.
Nach der Begrüßung durch unsere Prüfungsleiterin, Nadine Regolin, die uns souverän durch den Prüfungstag begleitete, fand auch schon die Identitätskontrolle durch unseren Richter Harald Polomsky statt, der gute Laune und einen prallgefüllten Sack voller Punkte im Gepäck hatte. Nach dem nun geklärt war, dass wir alle den richtigen Hund mit hatten, machten wir uns auf den Weg ins Fährtengelände. Mark Jensen und Sören Roggenbau waren bereits vor Ort und legten unter schwierigen Bedingungen unsere Fährten. Der Wettergott war uns recht hold gesonnen. Es war zwar kalt und windig, aber wenigstens trocken.
Nun ging es für die ersten Prüflinge los. Die Anspannung und Nervosität bei den Hundeführern nahm stetig zu. Die ersten Fährtenprüfungen der Stufe 3 (FPr3) begannen. Silke Günther machte sich mit ihrem Hund auf und suchte die Fährte mit ein paar Schwierigkeiten gekonnt ab. Es blieben 81 Punkte übrig, eine gute Leistung. Gleich danach machte sich das nächste Team daran, sich der Herausforderung zu stellen. Uta Keßler erreichte mit ihrem Hund 94 Punkte, sehr gut.
Als nächste folgte Silke Arlt mit Amij in der IPO 3. Der erste von 3 Teilen. Gespannt schauten wir zu, wie die beiden sich über den Acker mühten. Sie wurden für ihre Arbeit mit 88 Punkten belohnt.
Nun wurden die Fährtenhundeprüfungen Stufe I (FPr1) abgelegt. Oliver Joffroy mit Shaka und Dieter Dittmann mit Horex erlangten 84 bzw. 87 Punkte, eine gute Arbeit. Oli musste noch mal ran. Die VPG1 Fährte mit Ron. Die beiden hatten ein bisschen Pech und erlangten 10 Punkte.
Last but not least kamen die FH 2-Prüflinge an die Reihe. Die längsten Fährten!!! Bei dem Boden schnaufte der eine oder andere Hundeführer schon, bevor er überhaupt den Abgangspunkt erreicht hatte. Als erste fing Clarissa Jensen mit Zeus an. Während der Hund elegant mit tiefer Nase der Spur folgte, war am Ende der Leine nichts mehr von Eleganz zu sehen. Mit einigen Schwierigkeiten, der Hund beim Suchen, Frauchen beim Laufen, kamen sie am Ende an. Für die Qual konnten sie noch 86 Punkte ergattern. Bei den anderen beiden Teams sah es deutlich eleganter aus, was für Thomas Lenz mit 93 Punkten und Rosemarie Herber mit 96 Punkten vorzüglich zum Abschluss kam.
Zurück auf dem Vereinsgelände ging es nach einer köstlichen Stärkung, dank unserer Kantine, mit den Begleithunden weiter. Beide Teams blutige Anfängerinnen! Haben lange, kontinuierlich und konsequent an sich gearbeitet. Manchmal auch mit den Hunden. Zuerst der schriftliche Teil. Bangen, zittern - geschafft, puh ha!! Gleich rauf auf den Platz! Und, hat das Üben sich gelohnt? Sarah mit ihrem Chico! Alles hält den Atem an. Wird es reichen? Sie selbst und auch ihre Mutter haben vor Aufregung die Nacht zuvor kaum geschlafen. Dann die Besprechung. Was wird der Richter sagen, 54 Punkte, souverän bestanden! Erleichterung und Jubeln. Aber was ist mit Nicole und Bolle, haben die beiden es auch geschafft? Nochmals Stille, dann der Aufschrei, geschafft mit 44 Punkten. Den folgenden Straßenteil meistern die beiden mit einem Klacks. Bolle und Chico sind nun Begleithunde, HURRA!!
Wir sind noch nicht am Ende! Es fehlen noch die Unterordnungen und die beiden Schutzdienste. Silke Arlt hatte 88 Punkte aus der Fährte mitgebracht. Sie machte eine sehr schöne Unterordnung und bekam 88 Punkte. Oliver und Ron verfolgte das Pech aus der Fährte nicht! Nach einer tollen Unterordnung, 90 Punkte. Leider hat sich das Pech eine andere ausgesucht. Tanja Kersten konnte mir ihrem Hund das geübte nicht so zeigen, wie die beiden es können. So reichte es leider nicht.
Kurz vor Schluss der Schutzdienst. Kurz und knapp. Oliver mit Ron 90 Punkte und Silke mit Amij 88 Punkte, auch hier eine tolle Leistung.
Der Tag voll Freud und Leid nun sich dem Ende neigt. Die Siegerehrung steht bevor. Noch ein Wort des Dankes. Vielen Dank an Richter Harald Polomsky für seine tollen, sportlichen und fairen Besprechungen der gezeigten Leistungen. Vielen Dank an die Fährtenleger, die sich wirklich auf dem Acker abmühen mussten, sowie an den Helfer und die Kantine und allen, die zu dieser gelungenen Prüfung beigetragen haben.
Der zweite Prüfungstag eilte herbei. Am 27.11.2011, morgens um 9.00 Uhr Treffen der Hundeführer. Durch diesen Tag begleitete uns wieder Nadine Regolin als Prüfungsleiterin. Doch diesmal stand ihr der Richter Klaus-Jürgen Glüh zur Seite. Bei bester Laune hatte auch er einen Sack voller Punkte mit gebracht.
9 Teams stellten sich heute der Begleithundeprüfung.
Die Kantine war wieder mit leckeren Köstlichkeiten bestückt, um für das leibliche Wohl zu sorgen.
Lediglich eine Hundeführerin musste noch den Sachkundenachweis machen, danach ging es dann gleich mit der Identitätskontrolle los. Nur einer mochte nicht, dass der Chip kontrolliert wurde. "Den Mann hinter dem Gerät finde ich ganz toll, auch das Futter, das er mir gibt, mag ich. Aber dieses komische Gerät, das auch noch piept, nee"! Tja, kaum angefangen, so auch schon zu Ende. Ohne Kontrolle keine Prüfung. Schade. So waren es nur noch 8 Teams, die das gelernte auf dem Platz zeigen mussten.
Die ersten beiden Teams stellten sich den Augen des Richters. Was wird er sagen? Beide Teams zeigten was sie gelernt hatten. Für Katja Hillebrand die Erleichterung, geschafft, 44 Punkte. Andrea Frankenberger konnte mit ihrem Hund das Ziel leider dieses Mal nicht erreichen. Das nächste Pärchen stand bereit. Ludwig Fraatz bekam mit seinem Hund 45 Punkte und ein Bestanden! Sigrid Köhntopp konnte das Ziel leider nicht erreichen. In der Gruppe brachte der Hund zum Ausdruck, dass er nicht alle Menschen mag. Das darf nicht sein!! So musste der Richter Klaus-Jürgen Glüh hier die Prüfung abbrechen. Nun waren Angelika Kaspers und Kim Nadine Mirbach mit ihren Hündinnen dran, ihr Können zu zeigen. Kim Nadine Mirbach zeigte eine sehr tolle Arbeit und wurde dafür mit 58 Punkten belohnt (es können maximal 60 Punkte erreicht werden). Angelika hatte mir ihrer Hündin fleißig geübt. Mit der Nervosität, die sie ausstrahlte, brachte sie ihre Hündin zur Verzweiflung. "Was ist bloß mit Frauchen los? Die ist doch sonst nicht so komisch? Vielleicht ist es besser, ich halte heute ein bisschen Abstand zu ihr!" So waren die beiden sich bei den Übungen uneins und es reichte leider nicht zum Bestehen. Wie schade! Die letzten Teams zeigten eine souveräne Arbeit und so konnte der Richter nur eins sagen, Bestanden. Sabine Ehwald freute sich über 52 Punkte und Kerstin Stark über 49 Punkte.
Nach der ganzen Aufregung erst mal Mittag!
Danach ging es mit dem Straßenteil für die Teams weiter, die auf dem Platz bestanden hatten. Leider war der Wettergott uns heute gar nicht hold. Es stürmte und pustete. Nein, zum Straßenteil hin musste es auch noch anfangen zu regnen. Pitschenaß zurück aus dem Straßenteil, und? Alle Bestanden!!!
Noch die Siegerehrung und geschafft.
Auch hier noch mal ein Wort des Dankes an den Richter Klaus-Jürgen Glüh für seine Arbeit. Bei diesem Wetter den ganzen Tag auf dem Platz zu stehen und konzentriert die Leistungen der Teams zu beurteilen ist harte Arbeit. Vielen Dank für deinen Einsatz. Tolle Leistung und Bestanden!!!
Ebenso ein großes Dankeschön an die Kantine, die sich wieder hervorragend um das leibliche Wohl gekümmert hat. Auch das ist harte Arbeit und allen die zu dieser gelungenen Prüfung beigetragen haben! Ohne euch geht es nicht! Da können wir noch so eifrig mit den Hunden üben.
Clarissa Jensen